Re: Freitag! – Gentechnik gegen Überflutungen


pflanzenaltet also keine so großen Risiken wie bei transgenen Pflanzen.
> Ob das Risiko gleich null ist, bin ich mir nicht sicher…
Ich halte es für nicht größer als bei konventionellen Züchtungen oder
natürlichen Mutationen. Bei transgenen Pflanzen ist es nicht
abschätzbar, am besten wissen das die Versicherungen und Lobbyisten,
die jegliche Verantwortung ablehnen und auf die Allgemeinheit
abwälzen wollen.
> nämlich die Lizenzkosten. Die neuen Sorten sind frei verfügbar, da
> hat kein Gentech-Konzern den Daumen drauf und kassiert gnadenlos ab.
Auch wenn Du in Bezug auf den Reis recht hast, aber das glaube ich
noch nicht. Solange Gene/Gensequenzen patentiert werden dürfen,
besteht immer die Gefahr. Hier dürfte allerdings eine Nachzucht
leichter sein, bzw. ähnliche Ergebnisse mit anderer Kombination der
Gene, die Natur ist ja viel einfallsreicher. Auf viele Züchtungen
gibt es ein Copyright welches Vermehrung und Nachzucht verbietet.
> Alles in allem durchaus eine gute Nachricht und ein schönes Beispiel
> dafür, daß man Gentechnik auch sinnvoll einsetzen kann, finde ich.
Da hast Du vollkommen recht.
Allerdings bin ich der Meinung, daß man den Begriff Gentechnik in
diesem Zusammenhang NICHT verwenden sollte, damit eine Unterscheidung
zwischen sauberer Züchtung (mittels Smart Breeding) und transgenen
Frankenstein Pflanzen erhalten bleibt.




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