Re: Warum Biodiesel – reines Pflanzenöl funktioniert problemlos und sauberer – Biodiesel aus Soja energieeffizienter al…


pflanzen mal ein Zitat aus aus dem Wikipedia dazu :
Erfahrungen im PKW und Nutzfahrzeugbereich zeigen, dass es nach
mehrjährigem Verbrauch von Biodiesel zu Schädigungen der
Kraftstoffpumpe (Einspritzpumpe) kommen kann. Das betrifft besonders
die direkteinspritzenden Pumpe-Düse Motoren (TDI, CRD u.ä.). Demnach
wurde zwar das Fahrzeug für Biodieselbetrieb freigegeben, jedoch
verweigert der Hersteller der Einspritzpumpen (Bosch) dem
Fahrzeughersteller eine offizielle Freigabe für RME. Angeblich sollen
die gegenüber Mineraldiesel kleineren RME-Moleküle in den feinen
Kanälen bei den hohen Drücken keine ausreichende Schmierfähigkeit
besitzen und damit erhöhten Verschleiß verursachen. Trotz der sonst
beobachteten sehr guten Eigenschmierfähigkeit des Biodiesels soll
dies für o.a. PD Einspritzeinheiten nicht gelten.
Dem widersprechen allerdings vom BMFT geförderte Prüfstandsversuche
bei der PORSCHE AG, die an einem MERCEDES-BENZ-Motor im
Biodiesel-Betrieb auch nach 500 Stunden Laufzeit hohe Sauberkeit und
eine Verschleißminderung um 60% im Vergleich zum Normalbetrieb mit
üblichem Dieselkraftstoff aufzeigten.
Eine Untersuchung der Darmstädter Materialprüfungsanstalt hat 1999
gezeigt, dass Korrosionsschutzschichten wie Verzinkung von Biodiesel
angegriffen werden können. Kritisch war hierbei, dass Biodiesel
leicht hygroskopisch wirkt und in einem eventuellen Wassergehalt
freie Fettsäuren den pH-Wert senken. Durch eine Beimischung
konventionellen Diesels wird dieser Effekt allerdings vollständig
verhindert.
Auch wenn der Motor selbst ab Werk für Biodieselbetrieb freigegeben
ist, muß dies jedoch für Zusatzaggregate, wie z.B. eine Standheizung,
nicht gelten. Beim Kauf eines für den Biodieselbetrieb vorgesehenen
Fahrzeugs ist also darauf zu achten, dass wirklich alle verbauten
Komponenten biodieseltauglich sind.
Zitat Ende————————
Gruß
Seanthiar




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