Pflanzenmeer

> Na und? Wenn du ein Volumen von abgestorbene Pflanzen in einem Jahr
> verbrennst,
> das sich vielleicht in 10000 Jahren angesammelt hat, wirst du dadurch
> das du das Volumen des Waldes um sagen wir 50% erhöhst (egal wieviel
> Menschen da href=”http://www.sonneninsel-la-palma.de/blog/category/natur/pflanzen/”>für nicht mehr leben dürfen, denn was den Wald verbraucht
> ist Landwirtschaft),
Nein, keineswegs. Viele gerodete Flächen sind für Landwirtschaft
längst nicht mehr nutzbar und waren es oft nur für wenige Jahre, weil
der-keimlinge/”>die Nährstoffdecke dünn war (der Wald hat sich selbst erhalten
können, solange er intakt war) und weil der Wasserhaushalt ohne Wald
aus den Fugen geriet- da sind dann schnell durch zusätzliche Erosion
die Flächen zur Brache verkommen.
Und: nicht alles organische Material ist auch in der Erdgeschichte
fossil geworden, eigentlich ist der meiste Teil organischen Materials
in der Erdgeschichte wieder verrottet bzw. verbrannt und somit nicht
in die fossilen Lager eingegangen.
Dennoch hat sich über die lange Erdgeschichte einiges angesammelt.
> verlangsamst du nur kurzfristig den Anstieg.
> Nachdem
> dieser Wald voll ausgewachsen ist, und alte Pflanzen absterben, wird
> sich
> der Nettoeffekt erheblich reduzieren.
Nein. Das Holz kann genutzt werden und muss nicht verotten oder
verbrannt werden. Holz kann zahlreiche Materialien, die in ihrer
Herstellung viel CO2 erfordern ersetzen. Wenn es verbaut wird, kann
es über recht lange Zeit dem Kreislauf entzogen werden.
> > es reichlich- dummerweise zum Teil nur noch unter größerem Aufwand,
> > weil sich ein erheblicher Teil dieser Flächen in Wüste oder
> > wüstenartige Flächen verwandelt hat (Wasser-, Nährstoffmangel).
>
> Es gibt tatsächlich viele Gebiete auf der Welt, die Nicht zum
> Baumwuchs geeignet sind, Meere, Wüsten, Steppe, Tundras etc. Und dann
> gibt es noch
> riesige Ackerbauflächen zur Nahrungs usw. Versorgung von 6 Milliarden
> Menschen.
Da muss ich widersprechen. Zahlreiche Wüstengebiete, Steppen u.s.w.
waren vor dem Eingriff des Menschen Waldflächen (nein, die Rodungen
begannen nicht erst im 20. Jahrhundert). Nur ein Teil der gerodeten
Flächen konnte und kann längerfristig auch für Landwirtschaft genutzt
werden. Und die Flächengrößen sind für die Ernährung der
Weltbevölkerung nicht das Problem. Selbst die äußerst dichtbesiedelte
Niederlande kann sich nahezu 100%-ig selbst versorgen, trotz
schlechterer klimatischer Bedingungen als in wärmeren Regionen.
Aber: Das Aufforsten von Wüsten, Steppen und Halbwüsten ist recht
aufwendig, aber nicht unlösbar.
Die Osterinseln sind ein Musterbeispiel für Fehlentwicklung…
MfG T.

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