grüne pflanzen - Globale OzonbildungCategory: Allgemein | |
25 01 2008 |
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> Im übrigen pflanzt man in Städten mit Vorliebe Bäume, die einiges an
> Umweltverschmutzung aushalten, wie zum Beispiel Platanen. Noch
> robuster sind Ginkos, die jetzt verstärkt als Stadtbegrünung
> fungieren. Diese vertragen sogar ein hohes Maß unterschiedlicher
> Strahlungen. Hoffentlich haben sie auch nur Männchen gepflanzt, sonst
> Hüllen sich unserer Städte in 40-60 Jahren in fauligen gestank. Dann
> nämlich tragen sie zum ersten mal Früchte.
hehe, schön gesehn.
bin gelegentlich mal in krefeld. hier stehn auf der
prinz-ferdinand-straße fast ausschlißlich weibliche bäume mit schön
dicken matschigen früchten,die nicht nur möffeln,sondern die auch
wunderbar an den schuhen kleben bleiben.
apropos robust. an autobahnen werden oft spätblühende traubenkirschen
(aus vsa)gepflanzt.das sind bäume (bei uns oft nur strauchhoch),
deren blätter so derb sind, dass sie noch im oktober satt grün da
stehn. macht schwer was her, sieht supergesund aus, ist aber die
katastrophe für die heimische flora.
die pflanzen tragen schon nach wenigen jahren früchte und haben sich
dadurch bereits so tief in die angrenzenden wälder verbreitet, dass
in einigen gegenden (berlin, rheinmain-gebiet, südhessen) die gesamte
waldflora bereits durch sie ersetzt wurde.
alle versuche, die ausbreitung zu stoppen sind fehlgeschlagen. man
hofft jetzt, dass irgendwann heimische insekten geschmack an ihnen
finden. prost mahlzeit.
gesetzlich war die einbringung dieser traubenkirschen eigentlich
schon damals (ca 1985) verboten. weil man damit aber so schön die
sensibilisierte öffentlichkeit über den zustand der vegetation
täuschen konnte, hat man halt ein auge zugedrückt.