Pflanzenmeer

pflanzenarische Ernährung ist in jeder Hinsicht effizienter; vorallem
> weil es viel mehr Pflanzen gibt als Tiere und jedes Tier muss einen
> Riesenberg Pflanzen futtern bevor es groß genug ist um gefuttert zu
> werden - hätte man die gleich selbst gefuttert hätte man mehr gehabt.
Es haengt davon ab, wie du Effizienz definierst. Pflanzen (keine
Fruechte!) haben einen geringen Naehrwert. Das entsprechende
Verdauungssystem ist auch relativ kompliziert; die Tiere muessen ewig
fressen, um ihren Energiebedarf zu decken. Ein Extremfall hier ist
der Elefant, der eigentlich die ganze Zeit nur mit Fressen verbringt.
Ein Raubtier hingegen jagt einmal, schlaegt sich den Bauch voll und
ist
fuer mehrere Tage satt. Selbst wenn die Erfolgsquote deutlich
unter 1 liegt, ist in meinen Augen das Raubtier trotzdem deutlich
effizienter, verbringt weniger Zeit mit der Ernaehrung. Das Beutetier
hat
einem naemlich die Arbeit der Energieverdichtung bereits
abgenommen.
> Raubtiere sind eine evolutionäre Nische.
Wenn du Raubtiere schon als evolutionaere “Nische” betrachtest, ist
eigentlich _Alles_ eine evolutionaere Nische. Sie haben sich einfach
angepasst.

href=”http://gebloggtewelten.de/2008/06/25/wie-der-teufel-das-weihwasser/”>pflanzens sind denn die Alternativen für Öl als Energiequelle für
> Fahrzeuge ?
> Wurst ?
-Wasserstoff (Brennstoffzelle - ist noch innefezient, wir reden von
2030)
-Methanol
-Pflanzenöle (wäre auch toll für Entwicklungsländer - Exportschlager)
-Erdgas
-Biomasse (BtL-Kraftstoff)
-Kohle
(CtL-Kraftstoff)
-Synfuel (GtL-Kraftstoff)
-Bioethanol
> Nein, mal im Ernst: Wasserstoff ist extrem ineffizient und
> landwirtschaftliche erzeugte Kraftstoffe verbrauchen Anbauflächen.
> Dabei ist zu bedenken, dass bei steigenden Ölpreisen, sich die
> Landwirtschaft wieder mehr in die extensive Richtung bewegen wird, da
> Dünger etc. teuerer werden.
Man darf auch nicht eurozentrisitisch denken - sobald die Technik
reif ist und die Nachfarge und somit der Preis am Markt sind, werden
v.a. die Entwicklungsländer Exporteure weren (Biomasse, Pflanzenöl)
etc..
Ausserdem darf man ja auch nicht von einem Stillstand der Technik
ausgehen.
Glaubst Du 1980 hätte es jemand gegelaubt, dass 2005
Erdgas/Wasserstoff/Pflanzenöl bereits marktreife Erdöl-Alternativen
sind ?
Ausserdem geht ja nicht um eine Komplettsubstitution sondern um
Ergänzungen und Teilsubstitutionen.
FotH

pflanzendass hier jemand dieses beliebte Beispiel “guter Gentechnik”
bringt. Nur, Borreliose ist mit ganz normalen Antibiotika ebenfalls
zu heilen.
Bleibt der dumme Umstand, dass wenn die veränderten Gene auskreuzen,
auch Pflanzen in der freien Wildbahn den Wirkstoff produzieren. Das
kann dann durch die außer Kontrolle geratene Einbringung des
Wirkstoffs in die Umwelt dazu führen, dass die wild lebenden
Verursacher der Borreliose immun werden. Und die genveränderten
Pflanzen damit wertlos werden.
Man merke: Medikamente, insbesondere Antibiotika von genmanipulierten
Pflanzen produzieren zu lassen ist sehr dumm. Sonst kommt nämlich ein
ebenso dummer Hase vorbei, frisst täglich ein wenig von der Pflanze
und macht seine eigenen Borrelien resistent gegen das gute Mittel,
wird dann ein Mensch damit infiziert, kann er spritzen so viel er
will, es wird nichts helfen.
Ähnlich läuft das seit Jahren mit dem Genraps in Kanada oder dem
Gensoja in Argentinien. Einmal entwickeln sich Superunkräuter, die
nurnoch mit immer agressiveren Pestiziden bekämpft werden können, das
andere Mal überwuchert des Gensoja alle Ackerflächen und muss mit
extrem agressiven Pestiziden vernichtet werden. — Die chemische
Industrie freut’s.

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